In Österrerich erreichen die Infektionszahlen der Pandemie den bisher absolut höchsten Wert. Darüber berichtet die ZiB wie alle Medien. Aber als wohl einziges Medium geht die gebührenkassierende Nachrichtensendung mit keinem Wort darauf ein, dass mehr als 50 Prozent dieser neuen Infektionsfälle in Wien passiert sind. Dabei hat Wien bei der Einwohnerzahl nur einen Anteil von 21,5 Prozent.
Statt dessen wird von der Ampel-Orange-Schaltung für einige oberösterreichische Bezirke geredet. Dabei hat Oberösterreich nicht einmal eine halb so große Infektions-Inzidenz wie Wien (dieser Wert stellt die Summe der Neuinfektionen der letzten sieben Tage in Relation zur Einwohnerzahl).
Jeder, der nur eine marginale Ahnung von Medien hat, erkennt sofort, dass das ein mieses und verlogenes Ablenkungsmanöver ist, nur damit auch weiterhin kein sich bloß durch den ORF informierender Österreich von der Wiener Katastrophe erfährt. Genau aus dem gleichen Grund wird auch über den neuesten Amoklauf des Wiener Gesundheitsstadtrats Hacker völlig unklar verquast berichtet. Der Mann hatte unter völlig wirren Beschuldigungen den Rückzug aus dem gesamtösterreichischen Krisenstab verkündet (nur um dann am Abend wieder kleinlaut eine Rückkehr anzukündigen, als man in der SPÖ gemerkt hat, dass nicht einmal mehr die ORF-Desinformation davon ablenken kann, dass das ein absoluter Schuss ins eigene Knie gewesen ist).
Wer nun geglaubt hat, die Einseitigkeit der gesamten ORF-Berichterstattung rund um das Versagen Wiens lässt sich nicht mehr übertreffen, der wurde dann von der Berichterstattung über die USA eine noch Schlechteren belehrt. so empörte sich der ORF-Korrespondent darüber, dass Vizepräsident Pence versucht habe, seine demokratische Gegenspielerin ins linke Eck zu drängen (wo doch jeder ORF-Hörer - und -Seher weiß, dass es gar kein linkes Eck gibt).
Dann aber verliert der Mann das letzte Feigenblatt angeblicher Objektivität: Er erregte sich - wörtlich - über den "Wahnsinn der Trump-Regierung".
Da bleibt einem wirklich der Mund offen. Gäbe es in diesem ORF noch irgendeine Führungspersönlichkeit, die sich irgendwie um die Inhalte kümmern würde, würde der Mann ab morgen nur noch Telefondienst in der Postzentrale machen. Gar nicht zu reden von einem Gerd Bacher: Dieser würde so laut brüllen, dass selbst in Washington noch die Fensterscheiben zu Bruch gehen.
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