Am gleichen Sender binnen zwei Stunden gleich zweimal die grüne Justizministerin zu interviewen: Das könnten eigentlich selbst total Grüntrunkene, wären sie Journalisten, als ein wenig übertrieben erkennen.
Wären sie Journalisten, würden sie ihr bei aller Grünbegeisterung dabei wenigstens einmal die Frage stellen, die überall solche Aufregung auslöst, ob sie einer Religion angehört und wenn ja welcher. Dazu haben sich merkwürdigerweise ja bisher nur Dritte aus der grünen Partei geäußert - leider ziemlich widersprüchlich.
Und man könnte sie ja auch fragen, gäbe es im ORF Journalisten, ob es sehr klug ist und von den Menschen verstanden wird, wenn eine Ministerin, die im Internet von einigen Widerlingen beschimpft wird, selbst strenge Gesetze zur Verfolgung der Schimpfer einbringen will.
Wären sie Journalisten, würden die ORF-Menschen auch nicht von einer "ungeheuerlichen" Erwärmung der Meere schwadronieren, nur um die Forderung der EU nach mehr Budgetmitteln (die ihr Österreich nicht zubilligen will) zu unterstützen.
Wären sie Journalisten, würden sie die vielerorts besorgte Diskussionen auslösende Meldung samt tollen Filmaufnahmen bringen, dass ein Wolf erstmals an eine normale Skipiste und Skihütte herangekommen ist. Aber zugegeben, das könnte ja als indirekte Kritik an den Grünen aufgefasst werden, die seit Jahren so militant für die Ausbreitung von Wölfen und Bären kämpfen. Daher ist so ein Thema für die ZiB natürlich totales Tabu.
Statt dessen bringen sie einen faden PR-Beitrag für einen noch faderen, dafür stramm linken Kabarettisten ...
Den kein Journalist in eine ZiB platziert hätte.
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