Breit wie seit Wochen wird über die Berufung des - wahrscheinlich nicht ausreichend qualifizierten - Freiheitlichen Sidlo in den Casinos-Vorstand berichtet. Kein Wort - wie ebenfalls seit Wochen - wird hingegen über den SPÖ-Vorgänger Sidlos namens Hoscher berichtet, dessen Qualifikation genauso zweifelhaft ist. Und ORF-natürlich wird auch nicht erwähnt, dass der Mann um 6000 Euro pro Tag Dauerurlaub macht.
Noch peinlicher dann ein Interview mit dem Justizminister, der in Hinblick auf das merkwürdige Hinausdringen der Politiker-SMS-Dialoge aus der Staatsanwaltschaft selber(!) auf den "Paragraph 310" des Strafgesetzes zu sprechen kommt. Aber er wird weder gefragt, was das für ein Paragraph sein mag, noch weiß oder sagt es die stramm linke Moderatorin, dass es dabei um den gravierenden Vorwurf einer "Verletzung des Amtsgeheimnisses" geht. Aber das will man im ORF ja nicht so genau wissen, wo man ja selber an diesem rechtswidrigen Durchstechen streng vertraulicher Informationen partizipiert hatte. Zugleich lässt die Moderatorin Herrn Jabloner mit der lächerlichen Ausstellung eines Persilscheins für die Korruptionsstaatsanwaltschaft durchkommen, weil diese angeblich "kein Interesse" hätte, geheime Akten an alle kooperationswilligen Medien auszustellen. Als ob diese Staatsanwaltschaft nicht schon oft genug gezeigt hätte, dass dort massiv politisierte Mitarbeiter agieren. Vor allem macht die - selbst ja massiv schlagseitige - Moderatorin nicht einmal den banalen Einwurf, dass von den Beschuldigten schon gar niemand Interesse haben konnte, die Akten weiterzuleiten.
Dafür darf ein "Profil"-Journalist einseitig und ohne Gegenredner gegen Schwarz und Blau hetzen, statt dass man beim Justizminister konkreter nachgefragt hätte.
Völlig einseitig dann auch ein Hetzbeitrag gegen die Kürzung der Mindestsicherung durch Schwarzblau für alle jene, die sich nicht um einen ausreichenden Erwerb der deutschen Sprache kümmern. Auch hier kam niemand zu Wort, der diese Maßnahme begründen und verteidigen hätte können.
Offen bleibt nur noch die Frage, wann der "Report" endlich viel passender in "Hetze" umgewandelt wird?
Das Verfassen von Debattenbeiträgen und Sendungskritiken steht jedem offen. Wir laden herzlich dazu ein. Ein von einem Leser verfasster Text wird nach Eingabe aller Informationen freigeschaltet, sofern die Redaktion nicht gravierende Bedenken hat. Wir behalten uns sprachliche und inhaltliche Korrekturen vor, die aber nie sinnverändernd sein sollen.
Ihre Mail-Adresse wird beim Verfassen eines Beitrags nicht veröffentlicht! Sie wird aber zur Authentifizierung eines Autors benötigt (Sie bekommen nach Fertigstellung eines Textes ein kurzes Mail, in dem um Bestätigung gebeten wird).
Es werden jedenfalls Beiträge unter dem echten Namen bevorzugt genommen.
VORGANGSWEISE: Zuerst bitte zu wählen, ob Sie die konkrete Kritik einer Sendung oder aber einen allgemeinen Debattenbeitrag schreiben wolle.
Dann bitte um Ihren Namen (der auch so veröffentlicht wird) und um Eingabe des Textes (und bei Debatten des Titels) sowie um Ihre Mail-Adresse. Sie können den Text Ihres Beitrags auch aus einem anderen Programm (etwa Word) hineinkopieren. Jedoch empfehlen wir sehr, dann nach dem Hineinkopieren den Text nochmals zu lesen, da nicht jede Formatierung fehlerlos übernommen wird. Dann führt Sie das System "Weiter".
Dann müssen sie angeben, welches Medium sie kritisieren wollen.
Bei Sendungskritiken ist anzugeben, auf welche Sendung sich Ihre Kritik bezieht. Bei jedem Eingabefeld gibt es ein Pulldown-Menü (kleines Dreieck), das die Eingabe ganz einfach macht.
Bei Kritiken von orf.at (auch die sind unter "Sendungskritik" einzugeben) ist die Angabe der "Url" notwendig, damit Leser auch finden können, was kritisiert wird. Und jedenfalls sind sowohl bei Online- wie bei Teletext-Kritiken auch die genauen Uhrzeiten sinnvoll, zu denen Sie die kritisierten Beiträge gesehen haben, da ja diesbezügliche Texte auch jederzeit wieder geändert werden können.
Sie können auch andere Sender als die des ORF kritisieren - die Kritiken sollten aber für Österreich irgendwie relevant sein. Bei diesen Sendern müssen Sie im Gegensatz zum ORF die Sendungsdaten selbst eingeben.
Autoren übernehmen die rechtliche Verantwortung für ihre Beiträge. Wir weisen insbesondere auf die Notwendigkeit hin, ehrenbeleidigende Ausdrücke zu vermeiden.
Da diese gesamte Internet-Seite ohne Zwangsgebühren und sonstige Steuern finanziert wird, bitten wir die Autoren um einen Beitrag zu den Kosten dieser Seite (Siehe Zeile "SPENDEN" rechts oben).
Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne via "Kontakt" zur Verfügung. Hier erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden Hilfe.
Selbstverständlich gibt es auch noch die Möglichkeit, zu bereits vorhandenen Beiträgen einen Kommentar (ein "Posting") zu verfassen. Dieser ist allerdings beschränkt auf eine Länge von 200 Zeichen und kann nur zu einem schon veröffentlichten Beitrag geschrieben werden.
Viel Spaß beim Schreiben!
Und noch zwei Ratschläge: