Nicht nur Katholiken, auch Sozialisten haben ihre wichtigen und identitätsstiftenden Feiertage. Dazu gehören etwa die Equal Pay Days. Sie sollen auf die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen. Dabei wird seit Jahren das Märchen erzählt, Frauen würden deshalb weniger verdienen, weil sie Frauen sind. Gestern war in Österreich einer dieser Equal Pay Days. Im ORF-Magazin „konkret“ wurde er würdig und wie jedes Jahr begangen.
Verschiedene linke Frauen durften auftreten und die Ungerechtigkeit einer nichtlinken Gesellschaftsordnung mit halbwegs freier Marktwirtschaft und die Diskriminierung der Frauen anprangern. Da sagte eine Arbeiterkammer-Dame mit milieutypischen kurzen Haaren, dass junge Frauen es schwerer hätten, einen Lehrberuf im technischen Bereich zu finden.
Ist es nicht vielmehr so, dass Frauen typische Frauenberufe einer körperlich anstrengenden und oftmals schmutzigen Tätigkeit in einer zugigen Produktionshalle oder Werkstatt vorziehen? Aus Norwegen kennen wir jedenfalls das Gleichstellungsparadox. Der reiche skandinavische Staat hat die Gleichstellung besonders intensiv gefördert und vorangetrieben, trotzdem ergreifen norwegische Frauen mehr klassische Frauenberufe als in anderen, weniger „gendergerechten“ Ländern, wie etwa in Pakistan. Männer und Frauen haben offenbar unterschiedliche Prioritäten und Ziele, trotz der Propaganda und der Maßnahmen linker Gesellschaftsingenieure.
In jenen Bereichen, wo produziert wird, wo die Wertschöpfung hoch ist, verdient man auch gutes Geld. Genau hier ist der Frauenanteil aber niedrig. Nicht weil Frauen diskriminiert werden, sondern weil sie sich freiwillig für andere Berufe entscheiden. Es wird wohl niemand ernsthaft behaupten, dass weibliche Studenten an unseren Unis benachteiligt werden. Trotzdem ist der Frauenanteil bei Studienabschlüssen an der Technischen Universität Wien (WS 2017) bei Maschinenbau mit sechs, Elektrotechnik mit 14, Informatik und technische Physik mit jeweils 15 Prozent extrem niedrig. Stattdessen werden Studien wie Psychologie von Frauen regelrecht gestürmt. Sogar im Standard ist zu lesen: „Interesse am Fach oder Erkenntnisgewinn sind für Frauen wichtiger als Jobchancen und höheres Einkommen.“ Anders ausgedrückt: Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance haben bei der weiblichen Lebens- und Berufsplanung Vorrang.
Jeder soll den Beruf ergreifen, den er möchte, sollte aber danach nicht jammern, dass die Welt ungerecht sei und man als Yogalehrerin weniger verdient als ein Maschinenbauingenieur.
Kritisiert wird im ORF-Magazin auch, dass die Pensionen der Frauen niedriger als die der Männer sind. Ja, wer weniger und kürzer einzahlt, bekommt auch weniger heraus. Wie ungerecht. Dass Frauen deutlich mehr Teilzeit arbeiten als Männer, ist selbstredend auch auf die Diskriminierung der Frau zurückzuführen, dass Frauen früher in Pension gehen und deutlich später sterben, bleibt hingegen unerwähnt. In dem Beitrag kommen übrigens nur Frauen zu Wort, die direkt oder indirekt von Steuergeldern, also von produktiv arbeitenden Menschen, leben.
Egal. Der Equal Pay Day ist ein linker Feiertag, der vom ORF jedes Jahr aufs Neue mit den immer gleichen Argumenten, Vorwürfen und Forderungen begangen wird, auch wenn sie längst widerlegt oder überholt sind.
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