Dass Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou alles versucht, um Autofahrer mit Hilfe der Radfahrer zur Weißglut zu treiben, ist ein offenes Geheimnis. Viele dieser Radfahrer (natürlich nicht alle, aber zu viele) sind rücksichtslos und unverschämt, gefährden durch allzu schneidiges Fahren arglose Passanten, vor allem aber Kleinkinder. Potenziert wird das dadurch, dass viele dieser Radler in der Nacht vorzugsweise ohne Licht oder zumindest unterbelichtet unterwegs sind. Immer mehr Wiener ärgert das.
Deshalb wird es für die rot-grüne Stadtregierung immer schwieriger, den Bau neuer Fahrradwege auch nur einigermaßen vernünftig zu argumentieren. Ein Mittel, um Argumente für neue Verkehrsschikanen für Autofahrer durchzudrücken, sind Zählstellen für Radfahrer, um den hohen Bedarf an Radwegen zu untermauern. Da sollen dann möglichst viele Radler vorbeikommen.
Aber sogar dabei wird auf grün-rote Art geschummelt und manipuliert, wie die Kronen-Zeitung aufdeckte. Eine Radfahrer-Zählstelle in Wien-Leopoldstadt, wo Vassilakou in der Praterstraße eine Radfahrer-Rennbahn (bei gleichzeitiger Staugarantie für Autofahrer auch außerhalb der Stoßzeiten) errichten lassen will, wurde als Radler-Ringelspiel benützt. Ein knappes Dutzend Radler fuhr unzählige Male an dem Zählwerk vorbei und schraubte die Zahlen hoch. Ziel war die Erreichung der Zahl von einer Million. Womit sich wieder der Spruch bewahrheitet: Glaube nur den Statistiken, die du selbst gefälscht hast.
Nachdem Hunderte Krone-Leser angesichts dieser üblen Manipulation empörte Postings abgesetzt hatten und auch Wiens FPÖ und ÖVP protestierten, musste sich die rot-grüne Mannschaft eine Ausrede einfallen lassen. Das geschah, aber die Begründung hätte nicht dümmer ausfallen können. Es habe sich bei diesem Manipulations-Ringelspiel um eine Protestaktion gegen die neue Bundesregierung gehandelt. Und weil das nicht dumm genug war erklärten die Statistikfälscher die Angelegenheit auch noch zur „Kunstaktion“.
Das alles ist schon wieder so dumm und skurril, dass man schallend darüber lachen konnte. Selbst wohlmeinende Leser glauben einen solchen Unsinn nicht und Journalisten natürlich schon gar nicht. Oder doch?
Immerhin hat ORF.at – ein wenig versteckt auf der Wien-Seite – über diese üble Manipulation berichtet. ORF.at titelte „.Manipulierte’ Radzählstelle war Politprotest“. Und überdies habe es sich um eine Kunstaktion gehandelt, konkret um eine „soziale Plastik“.
Bei Mitarbeitern, die derart fulminante Ideen für Ausreden entwickeln, werden die Roten und Grünen in Wien künftig auf geistreiche Helfer wie Tal Silberstein verzichten können. Und wenn etwas aus der linken Ecke kommt, übernimmt der ORF sowieso jeden noch so großen Unsinn.
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