Der Direktor des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Peter Gridling hatte einmal gemeint, die Möglichkeit, dass Terroristen die Flüchtlingsbewegungen nutzen, sei gegeben, aber sie sei wenig wahrscheinlich. Gridling muss jetzt ganz stark sein, denn der ORF berichtete Folgendes:
Der kurdische Fernsehreporter Masoud Aqil war neun Monate lang eine Geisel des IS in Syrien, bis er 2015 bei einem Gefangenenaustausch frei gekommen und nach Deutschland geflüchtet ist. Jetzt hat er ein Buch über sein Martyrium geschrieben und berichtet über ihm bekannte IS-Terroristen, die er als Flüchtlinge wieder getroffen hat.
In seinem Buch „Mitten unter uns“ schreibt er, dass viele seiner einstigen Peiniger und Soldaten der Terrormiliz im Schutz der Flüchtlingswelle 2015 nach Europa gekommen seien. Mittlerweile hilft Aqil als Berater den deutschen Sicherheitsbehörden, IS-Schläfer aufzuspüren. Einige, die er persönlich wiedererkannt und dem Bundeskriminalamt gemeldet hat, sind immer noch auf freien Fuß, da sie ihre Spuren verwischt haben.
Masoud Aqil: „Als es noch eine Grenze zwischen dem sogenannten Islamischen Staat und der Türkei gab, war es für sie leicht, nach Europa zu gelangen. Diese Bestien stellen eine schlummernde Zeitbombe dar. Es ist ihre Mission, ihr Umfeld zu radikalisieren und demokratische Gesellschaften zu unterwandern.“
Ich erspare mir dazu jeden weiteren Kommentar.
Der Beitrag - IS-Terroristen als "Flüchtlinge" in die EU:
http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13942601/IS-Terroristen-als-Fluechtlinge-in-die-EU/14116214
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