Wie ja das Vorführen mehr oder weniger skuriller Menschen ein wesentliches Merkmal von Elisabeth Spiras Sendungen ist – das sensible Interviewen von Menschen kann ich da nur selten erkennen –, so ist dieser Stil anscheinend Vorbild auch für manch anderes Format. Am Donnerstag, dem 7. Jänner ging es „Am Schauplatz“ um „extreme Tierliebe“. Der Titel der Sendung war „Puppi ist der beste“.
Und ja, man konnte da durchaus skurille Zeitgenossen kennenlernen – aber warum soll nicht jeder nach seinem Geschmack leben, solange er seine Umgebung damit nicht belästigt. Ja, warum das geliebte Haustier nicht ausstopfen lassen, warum es nicht auf einem Tierfriedhof beerdigen lassen, die meisten Menschen würden das nicht tun, aber soll doch jeder machen, was ihm gefällt. Hauptziel dieser Sendung war aber, sich über die interviewten Leute lustig zu machen, sie als völlig wirre Sonderlinge darzustellen.
Es ist allerdings nicht ganz ideal gelaufen – viele sind nicht eingestiegen auf die manipulativen Fragen, die – nur nicht locker lassen! – dann auch gleich mehrfach gestellt wurden („Sind Ihnen die Tiere lieber als die Menschen?“). Blöd, wenn die vorgeführten Sonderlinge dann hartnäckig nicht nach Wunsch antworten, sondern durchaus überlegt und vernünftig. Da kann man noch lernen bei der oben genannten Meisterin, die ihre Interviewpartner fast immer so weit bringt, dass der intellektuell überlegene Linke sich überlegen fühlt, so wirkt es einfach nur peinlich und bemüht.
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