Lou Lorenz-Dittlbacher hatte es nicht leicht, Peter Westenthaler in der ZiB2 aufs Glatteis zu führen. So oft sie ihn auch zu jener Causa befragte (Zweckentfremdung von 300.000 Euro Lotto-Geldern an eine BZÖ-nahe Agentur), die erst Montag nächster Woche vor Gericht verhandelt werden soll, so oft erklärte Westenthaler, dass er das Gericht nicht geringschätzen wolle, indem er im ORF quasi eine Vor-Verhandlung führen werde. Allerdings betonte er seine Unschuld.
Jeder, der mit Journalismus zu tun hat, weiß, dass Richter wie Staatsanwälte es gar nicht schätzen, wenn ihnen via Medien irgendetwas im Vorhinein ausgerichtet wird. Immerhin – versuchen kann man’s ja, dachte man sich wohl in der ZiB-Redaktion. Dass Westenthaler der Provokation widerstand, spricht für ihn.
Aber auch in Sachen der angeblich widmungsfremd verwendeten Bundesliga-Förderungsgelder, die schon verhandelt wurden, erwies sich Westenthaler als überraschend firm und entkräftete die Vorwürfe unerwartet glaubwürdig. Er sei Spitzenkandidat und Frontmann gewesen, der um Wählerstimmen gekämpft habe – und nicht Finanzreferent oder Geschäftsführer. Insgesamt entstand der Eindruck eines erstaunlich gut vorbereiteten, intelligenten und selbstsicheren Mannes, der sich gegen möglicherweise getürkte Indizien und Vorwürfe mit aller Kraft zur Wehr setzt.
Damit muss die ZiB-Redaktion wohl leben. Nicht alle Studiogäste lassen sich so leicht schlachten.
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