Sollte sich jemand fragen, was der ORF unter Aktualität versteht: Die Antwort gibt „Journal-Panorama“. Ein von 800 mit Sprache befassten Menschen unterzeichneter Brief an die beiden Bildungs-Minister Heinisch-Hosek und Mitterlehner wandte sich dieser Tage gegen die Sprach-Zerstörung durch Genderwahn und Binnen-I.
Und das auch noch kurz nach dem Eklat um Andreas Gabalier, der sich standhaft weigert, die Bundeshymne durch die Gesetzesfehlgeburt Töchtersöhne zu verunstalten. Wenn die Verständlichkeit einer Sprache zu Tode gegendert wird und Bürger dagegen aufstehen, ist das ein aktuelles Thema, auf das man als Kultursender reagieren muss. Bei Oe1 allerdings nur mit einem hochaktuellen Griff ins Archiv.
Die Antwort auf einen frischen Brief des Jahres 2014 ist die Wiederholung eines verstaubten Beitrags aus dem Jahr 2008. Für den ORF hat sich die Welt in sechs Jahren ja nicht weiterbewegt, sondern immer nur um die eigene Achse gedreht. Wie die sendungsbewussten Sendungsmacher von Oe1. Die machen unter Aufbietung allen Unfugs unverdrossen Frauen sprachlich sichtbar: „Nur eine unter 100 Kindergärtnerinnen ist ein Mann“ (17-Uhr-Nachrichten vom 16. Juli 2014).
Das Verfassen von Debattenbeiträgen und Sendungskritiken steht jedem offen. Wir laden herzlich dazu ein. Ein von einem Leser verfasster Text wird nach Eingabe aller Informationen freigeschaltet, sofern die Redaktion nicht gravierende Bedenken hat. Wir behalten uns sprachliche und inhaltliche Korrekturen vor, die aber nie sinnverändernd sein sollen.
Ihre Mail-Adresse wird beim Verfassen eines Beitrags nicht veröffentlicht! Sie wird aber zur Authentifizierung eines Autors benötigt (Sie bekommen nach Fertigstellung eines Textes ein kurzes Mail, in dem um Bestätigung gebeten wird).
Es werden jedenfalls Beiträge unter dem echten Namen bevorzugt genommen.
VORGANGSWEISE: Zuerst bitte zu wählen, ob Sie die konkrete Kritik einer Sendung oder aber einen allgemeinen Debattenbeitrag schreiben wolle.
Dann bitte um Ihren Namen (der auch so veröffentlicht wird) und um Eingabe des Textes (und bei Debatten des Titels) sowie um Ihre Mail-Adresse. Sie können den Text Ihres Beitrags auch aus einem anderen Programm (etwa Word) hineinkopieren. Jedoch empfehlen wir sehr, dann nach dem Hineinkopieren den Text nochmals zu lesen, da nicht jede Formatierung fehlerlos übernommen wird. Dann führt Sie das System "Weiter".
Dann müssen sie angeben, welches Medium sie kritisieren wollen.
Bei Sendungskritiken ist anzugeben, auf welche Sendung sich Ihre Kritik bezieht. Bei jedem Eingabefeld gibt es ein Pulldown-Menü (kleines Dreieck), das die Eingabe ganz einfach macht.
Bei Kritiken von orf.at (auch die sind unter "Sendungskritik" einzugeben) ist die Angabe der "Url" notwendig, damit Leser auch finden können, was kritisiert wird. Und jedenfalls sind sowohl bei Online- wie bei Teletext-Kritiken auch die genauen Uhrzeiten sinnvoll, zu denen Sie die kritisierten Beiträge gesehen haben, da ja diesbezügliche Texte auch jederzeit wieder geändert werden können.
Sie können auch andere Sender als die des ORF kritisieren - die Kritiken sollten aber für Österreich irgendwie relevant sein. Bei diesen Sendern müssen Sie im Gegensatz zum ORF die Sendungsdaten selbst eingeben.
Autoren übernehmen die rechtliche Verantwortung für ihre Beiträge. Wir weisen insbesondere auf die Notwendigkeit hin, ehrenbeleidigende Ausdrücke zu vermeiden.
Da diese gesamte Internet-Seite ohne Zwangsgebühren und sonstige Steuern finanziert wird, bitten wir die Autoren um einen Beitrag zu den Kosten dieser Seite (Siehe Zeile "SPENDEN" rechts oben).
Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne via "Kontakt" zur Verfügung. Hier erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden Hilfe.
Selbstverständlich gibt es auch noch die Möglichkeit, zu bereits vorhandenen Beiträgen einen Kommentar (ein "Posting") zu verfassen. Dieser ist allerdings beschränkt auf eine Länge von 200 Zeichen und kann nur zu einem schon veröffentlichten Beitrag geschrieben werden.
Viel Spaß beim Schreiben!
Und noch zwei Ratschläge: